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Komplette Neuzustellung eines 40-Tonnen-Kipptrommelschmelzofens in einer Sekundäraluminiumhütte – termingerecht in 14 Tagen mit 35 % längerer Standzeit.
Ein Sekundäraluminiumwerk in Süddeutschland betrieb einen Kipptrommelschmelzofen mit einer Kapazität von 40 Tonnen, dessen feuerfeste Auskleidung nach rund 14 Monaten Betriebsdauer das Ende ihrer Standzeit erreicht hatte. Zunehmende Aluminium-Penetration in die Verschleißschicht, Rissbildung im Gewölbebereich und fortschreitender Salzschlackenangriff an der Ofenwanne machten eine komplette Neuzustellung erforderlich. Der Betreiber wollte die Revision nutzen, um gleichzeitig das Feuerfestkonzept zu optimieren und die Energieeffizienz des Ofens nachhaltig zu verbessern.
Aggressive Salzschlacke mit hohem Chloridanteil verursachte chemischen Angriff auf die bestehende Aluminiumoxid-Auskleidung und führte zu beschleunigtem Verschleiß
Aluminium-Penetration bis in die Isolierschicht erforderte einen vollständigen Rückbau inklusive Sanierung des Stahlmantels an mehreren Stellen
Enges Zeitfenster von 14 Tagen für die komplette Neuzustellung bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Produktion auf den übrigen Öfen
Thermische Wechselbelastung durch drei Schmelzzyklen pro Tag mit Temperaturschwankungen zwischen 700 °C und 900 °C beanspruchte die Auskleidung erheblich
Nach einer detaillierten Bestandsaufnahme und Analyse der Verschleißmuster entwickelte unser Engineering-Team ein optimiertes Zustellungskonzept mit dreischichtigem Aufbau. Die neue Auskleidung kombiniert eine hochisolierende Hinterschicht aus mikroporösen Platten mit einer Sicherheitsschicht aus Schamotte und einer Verschleißschicht aus nicht-benetzendem Aluminiumoxid-Feuerbeton mit erhöhter Salzschlackenbeständigkeit.
Der Rückbau der Altauskleidung erfolgte mit Hydraulikhämmern unter strikter Einhaltung der Sicherheitsvorgaben. Beschädigte Stahlmantelpartien wurden fachgerecht instandgesetzt. Anschließend verlegte unser achtköpfiges Montageteam die neue Auskleidung schichtweise im Zweischichtbetrieb – beginnend mit der Ofenwanne über die Seitenwände bis zum Gewölbe.
Die Trocknung und das kontrollierte Aufheizen erfolgten streng nach der vorgegebenen Aufheizkurve über einen Zeitraum von drei Tagen. Mehrere Thermoelemente überwachten die Temperaturen an allen kritischen Punkten. Nach erfolgreicher Abnahme konnte der Ofen termingerecht an die Produktion übergeben werden.
Ausgangszustand: Deutliche Verschleißspuren und Aluminium-Penetration in der alten Auskleidung
Verlegung der neuen Verschleißschicht aus nicht-benetzendem Aluminiumoxid-Feuerbeton
Dreistufiges Aufheizen nach Herstellervorgaben unter permanenter Temperaturüberwachung
Erste Schmelze nach erfolgreicher Neuzustellung – Ofen termingerecht zurück in Betrieb
Die wichtigsten Kennzahlen des Projekts „Neuzustellung Aluminium-Schmelzofen"
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